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Nachhaltigkeit ist kein Ziel, sondern ein Verhältnis zur Zeit. In ihr offenbart sich das Maß, mit dem ein Wesen sich selbst im Strom des Werdens begreift.

„Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden“ – formulierte Hans Jonas.

Es ist weniger moralische Pflicht als stille Erkenntnis: Dauer verlangt Bescheidenheit im Tun. Wo der Augenblick regiert, zerfällt das Ganze. Nachhaltigkeit lebt im Unausgesprochenen – dort, wo Denken das Zukünftige mit dem Vergangenen versöhnt.