Liste • Designmethoden

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A/B-Testing
Vergleich zweier Designvarianten zur Optimierung.
• Beispiel:
Zwei Button-Farben auf einer Website testen.
• Beispiel:
Unterschiedliche Newsletter-Layouts vergleichen.

Accessibility Audits
Prüfung auf Barrierefreiheit nach Standards wie WCAG.
• Beispiel:
Kontrastprüfung für farbenblinde Nutzer.
• Beispiel:
Screenreader-Test für Webseiten.

Affinitätsdiagramm
Gruppierung von Ideen oder Daten nach Themenclustern.
• Beispiel:
Nutzerfeedback aus Interviews kategorisieren.
• Beispiel:
Design-Ideen nach Prioritäten sortieren.

AI-Driven Design
KI-gestützte Generierung und Optimierung von Designs (z. B. Tools wie Midjourney oder Autodesk Generative Design).
• Beispiel:
Algorithmische Logo-Varianten basierend auf Nutzerpräferenzen.
• Beispiel:
Strukturoptimierung von Autoteilen durch KI-Simulationen.

Atomic Design
Modulares Designsystem (Atome → Moleküle → Organismen).
• Beispiel:
UI-Komponenten wie Buttons als „Atome“ definieren.
• Beispiel:
Konsistente Design-Sprache für eine App entwickeln.

Behavioral Design
Nutzung psychologischer Prinzipien (z. B. Nudging) zur Verhaltensbeeinflussung.
• Beispiel:
Grüne Fußabdrücke im Supermarkt zur Steuerung zu nachhaltigen Produkten.
• Beispiel:
Default-Optionen für Organspenden in Formularen.

Biomimicry
Naturinspirierte Lösungen für Designprobleme.
• Beispiel:
Lotuseffekt für selbstreinigende Oberflächen.
• Beispiel:
Vogelflügel als Vorbild für leichtere Tragwerke.

Blueprinting
Visualisierung von Service-Prozessen und Nutzerinteraktionen.
• Beispiel:
Ablauf einer Hotelbuchung als Diagramm.
• Beispiel:
Kundensupport-Prozess einer Bank analysieren.

Bodystorming
Körperliches Nachstellen von Nutzerszenarien.
• Beispiel:
Umgang mit einem Produkt als Nutzer pantomimisch darstellen.
• Beispiel:
Arzt-Patienten-Interaktion in einem Rollenspiel testen.

Brainstorming
Gruppenbasierte Ideenfindung ohne Kritik.
• Beispiel:
Konzeptentwicklung für eine neue Marke.
• Beispiel:
Lösungen für nachhaltige Verpackungen sammeln.

Brand Positioning
Strategische Platzierung einer Marke im Wettbewerbsumfeld.
• Beispiel:
Apple als Premium-Tech-Marke positionieren.
• Beispiel:
Patagonia als nachhaltige Outdoor-Marke etablieren.

Card Sorting
Nutzer sortieren Inhalte zur Informationsarchitektur.
• Beispiel:
Menüstruktur einer Website optimieren.
• Beispiel:
Kategorien für einen E-Shop definieren.

Circular Design
Kreislauforientierte Gestaltung über Cradle-to-Cradle hinaus (z. B. Wiederverwendung, Sharing-Modelle).
• Beispiel:
Mietmode-Plattformen wie „Rent the Runway“.
• Beispiel:
Modularer Laptop (Framework Laptop) zur Reparaturfähigkeit.

Cognitive Walkthrough
Experten bewerten eine Oberfläche aus Nutzersicht.
• Beispiel:
Prüfung einer App auf intuitive Bedienbarkeit.
• Beispiel:
Fehlerquellen in einem Checkout-Prozess identifizieren.

Co-Design
Partizipative Gestaltung mit Nutzern oder Stakeholdern.
• Beispiel:
Gemeinschaftsgarten mit Anwohnern planen.
• Beispiel:
Medizinprodukte mit Ärzten und Patienten entwickeln.

Cultural Probes
Qualitative Methode zur Erfassung kultureller und emotionaler Nutzerkontexte durch Tagebücher, Kameras oder Objekte.
• Beispiel:
Nutzer dokumentieren ihren Alltag mit einer Kamera für Produktinnovationen.
• Beispiel:
Patienten führen ein Schmerztagebuch für bessere Medizingeräteentwicklung.

Customer Journey Mapping
Visualisierung aller Nutzerinteraktionen mit einem Produkt/Dienstleistung.
• Beispiel:
Touchpoints einer Flugbuchung analysieren.
• Beispiel:
Pain Points im Nutzererlebnis einer Versicherung identifizieren.

Critical Design
Provokative Entwürfe zur Hinterfragung gesellschaftlicher Normen (nahezu Speculative Design, aber
mit stärkerem Fokus auf Kritik).
• Beispiel:
„The Meat Phone“ – ein Smartphone aus Fleisch zur Diskussion über Konsum.
• Beispiel:
„Privacy Parasites“ – Objekte, die Datenlecks visualisieren.

Cradle-to-Cradle (C2C)
Kreislauffähiges Design für Zero Waste.
• Beispiel:
Kompostierbare Sneaker aus Pilzmaterial.
• Beispiel:
Modular aufgebaute Smartphones zum Reparieren.

Dark Launching
Testen neuer Features für ausgewählte Nutzergruppen.
• Beispiel:
Beta-Test einer App-Funktion für 10 % der User.
• Beispiel:
Geheime Live-Tests von Algorithmen (z. B. Facebook).

Delphi-Methode
Iteratives Befragungsverfahren mit Experten zur Konsensbildung.
• Beispiel:
Zukunftsszenarien für autonomes Fahren entwickeln.
• Beispiel:
Priorisierung von Smart-City-Projekten durch Stadtplaner.

Desirability Studies
Messung emotionaler Reaktionen auf Designs.
• Beispiel:
Nutzer assoziieren Begriffe mit einem Logo.
• Beispiel:
Attraktivität eines Autodashboards bewerten.

Design Charrette
Schneller, intensiver Workshop für Konzeptentwicklung.
• Beispiel:
Architekturplanung eines Parks in 48 Stunden.
• Beispiel:
Rapid-Prototyping-Wettbewerb für Startups.

Design for Emotion
Gezielte Gestaltung von Produkten zur Auslösung spezifischer Emotionen.
• Beispiel:
Spielzeugdesign, das Freude durch haptische Reize weckt.
• Beispiel:
Autocockpit mit beruhigenden Farben für Stressreduktion.

Design Fiction
Zukunftsorientiertes Storytelling für innovative Konzepte.
• Beispiel:
Sci-Fi-Film als Inspirationsquelle für Technologie.
• Beispiel:
Fiktive Nutzungsszenarien für KI-Assistenten.

Design for Assembly (DFA)
Optimierung für einfache Montage.
• Beispiel:
IKEA-Möbel mit minimalen Teilen.
• Beispiel:
Lego-Steine ohne Werkzeug zusammenfügbar.

Design for Disassembly
Produkte für Zerlegbarkeit und Recycling gestalten.
• Beispiel Fairphone:
Modularer Smartphone-Aufbau.
• Beispiel:
Möbel mit Schraubverbindungen statt Kleber.

Design for Manufacturing (DFM)
Kosten- und materialeffiziente Produktion.
• Beispiel:
Spritzgussoptimierte Gehäuseform.
• Beispiel:
Reduktion von Schweißnähten im Stahlbau.

Design Sprint
5-Tage-Prozess zur schnellen Problemlösung (Google Ventures).
• Beispiel:
MVP-Entwicklung für eine Fintech-App.
• Beispiel:
Redesign einer Krankenkassen-Website.

Design Thinking
Iterativer Prozess zur nutzerzentrierten Problemlösung mit den Phasen: Empathize, Define, Ideate,
Prototype, Test.
• Beispiel:
Entwicklung einer Bank-App durch Interviews mit Nutzern (Empathize) und Rapid
Prototyping.
• Beispiel:
Redesign eines Krankenhausaufnahmeprozesses mit Co-Creation-Sessions.
Begründung der Relevanz:
Design Thinking ist eine Querschnittsmethode, die viele der bereits gelisteten Techniken (z. B.
Prototyping, Nutzertests) integriert. Sie wird von Unternehmen wie IDEO, SAP und Stanford d.school genutzt und ist in ISO 9241-210 als Teil von Human-Centered Design verankert.

Double Diamond
4-Phasen-Modell (Discover, Define, Develop, Deliver).
• Beispiel:
Stadtplanungsprojekt mit Bürgerbeteiligung.
• Beispiel:
Entwicklung einer neuen Dienstleistung.

Empathy Mapping
Visualisierung von Nutzerbedürfnissen und -gefühlen.
• Beispiel:
„Was denkt/fühlt ein Bahnkunde bei Verspätung?“
• Beispiel:
Patientenerlebnis in einer Klinik verbessern.

Ethnografische Forschung
Tiefgehende Beobachtung von Nutzern in ihrem natürlichen Umfeld.
• Beispiel:
Studie zum Umgang mit Smartphones in öffentlichen Verkehrsmitteln.
• Beispiel:
Arbeitsabläufe in Fabriken analysieren für ergonomische Maschinendesigns.

Experience Prototyping
Simulation von Nutzungserlebnissen.
• Beispiel:
VR-Test eines Autocockpits.
• Beispiel:
Papierprototyp einer App für Senioren.

Eye-Tracking
Analyse von Blickbewegungen zur Layoutoptimierung.
• Beispiel:
Platzierung von Call-to-Action-Buttons.
• Beispiel:
Lesefluss auf einer News-Website.

Farbpsychologie
Gezielter Einsatz von Farben zur Steuerung von Emotionen und Wahrnehmung.
• Beispiel:
Rot für Warnhinweise (Aktivierung von Dringlichkeit).
• Beispiel:
Blau in Bankenlogo (Vermittlung von Vertrauen).

First-Click-Testing
Überprüfung, ob Nutzer den richtigen Startpunkt finden.
• Beispiel:
Navigation einer E-Commerce-Seite.
• Beispiel:
Bedienoberfläche einer Kaffeemaschine.

Fokusgruppen
Qualitative Diskussion mit Nutzern.
• Beispiel:
Feedback zu einer neuen Verpackung.
• Beispiel:
Meinungen zu einem Werbeslogan.

Frogleaping
Radikale Ideen jenseits bestehender Lösungen.
• Beispiel:
Autonome Drohnen statt Lieferwagen.
• Beispiel:
Essbare Verpackungen aus Algen.

Gamestorming
Kreativmethoden mit Spielelementen.
• Beispiel:
„Speed Dating“ für Ideen-Pitches.
• Beispiel:
„Bingo“-Karten für UX-Pain Points.

Generative Design
Algorithmische Erzeugung von Entwürfen.
• Beispiel:
Topologieoptimierte Brückenkonstruktionen.
• Beispiel:
KI-generierte Möbeldesigns.

Grid-Based Design
Layoutstrukturierung mit Rastern.
• Beispiel:
Zeitungsdesign mit 12-Spalten-Raster.
• Beispiel:
Responsive Webdesign mit Flexbox.

Heatmaps
Visualisierung von Nutzerinteraktionen.
• Beispiel:
Klicks auf einer Landing Page.
• Beispiel:
Scrollverhalten auf einem Blog.

HMW-Fragen (How Might We)
Lösungsorientierte Fragestellungen.
• Beispiel:
„HMW die Wartezeit beim Arzt reduzieren?“
• Beispiel:
„HMW nachhaltige Mode attraktiver machen?“

Human-Centered Design (HCD)
Prozessmodell nach ISO 9241-210, das Nutzerbedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.
• Beispiel:
Entwicklung einer seniorenfreundlichen App durch partizipative Workshops.
• Beispiel:
Co-Creation von Prothesen mit Betroffenen.

Iconic Design
Nutzung starker Symbole für schnelle Erkennbarkeit.
• Beispiel:
Apple’s „Biss“-Logo.
• Beispiel:
Verkehrsschilder mit Piktogrammen.

Iteratives Design
Wiederholte Verbesserung durch Feedback.
• Beispiel:
Agile Softwareentwicklung.
• Beispiel:
Prototypen-Testzyklen für ein Fahrrad.

Jobs-to-be-Done (JTBD)
Analyse von Nutzerbedürfnissen hinter Handlungen.
• Beispiel:
„Ich will mein Essen schnell bestellen“ (Uber Eats).
• Beispiel:
„Ich will mich sicher fühlen“ (Volvo-Sicherheitsfeatures).

Kano-Modell
Priorisierung von Nutzeranforderungen (Basis-, Leistungs-, Begeisterungsfaktoren).
• Beispiel:
Basis: Smartphone-Akku hält einen Tag.
• Beispiel:
Begeisterung: Face-ID statt Passwort.

Kontextanalyse
Untersuchung des Nutzungsumfelds.
• Beispiel:
Beobachtung von Baristas in Cafés.
• Beispiel:
Arbeitsplatzstudie in Fabriken.

Lean UX
Schnelle, schlanke Designentwicklung mit Fokus auf Nutzerfeedback.
• Beispiel:
MVP einer App ohne perfektes UI.
• Beispiel:
Low-Fidelity-Prototypen für frühes Testing.

Lego Serious Play
Kreative Modellierung mit Lego für komplexe Probleme.
• Beispiel:
Teamrollen in einem Unternehmen visualisieren.
• Beispiel:
Stadtentwicklung mit 3D-Modellen planen.

Life Cycle Assessment (LCA)
Ökobilanz eines Produkts von der Herstellung bis zur Entsorgung.
• Beispiel:
CO₂-Fußabdruck einer Jeans.
• Beispiel:
Vergleich von Verpackungsmaterialien.

Mindmapping
Assoziative Ideenstrukturierung um ein zentrales Thema.
• Beispiel:
Brainstorming für eine Kampagne.
• Beispiel:
Inhaltsplanung eines Buches.

Moodboard
Visuelle Inspirationssammlung für Stilrichtungen.
• Beispiel:
Farbpaletten und Materialien für ein Interior Design.
• Beispiel:
Typografie-Referenzen für eine Marke.

Narrative Design
Einsatz von Geschichten und Erzählstrukturen zur Gestaltung von Erlebnissen.
• Beispiel:
Museumsausstellung mit personalisierten Audioguides.
• Beispiel:
Story-driven Gamification in Lern-Apps.

Nutzertests
Evaluation mit echten Nutzern.
• Beispiel:
Usability-Test einer Website.
• Beispiel:
Prototyp-Test eines Spielzeugs mit Kindern.

OOUX (Object-Oriented UX)
Nutzerzentrierte Datenstrukturierung.
• Beispiel:
Spotify’s Organisierung von Songs, Playlists, Usern.
• Beispiel:
Airbnb’s Darstellung von Unterkünften, Gastgebern, Bewertungen.

Personas
Fiktive Nutzerprofile basierend auf Recherche.
• Beispiel:
„Anna, 35, berufstätig, nutzt ÖPNV“.
• Beispiel:
„Max, 60, technikunsicher, bevorzugt einfache Interfaces“.

Placemaking
Partizipative Gestaltung öffentlicher Räume.
• Beispiel:
Umwandlung einer Brachfläche in einen Gemeinschaftsgarten.
• Beispiel:
Pop-up-Parks in autodominierten Städten.

Post-Occupancy Evaluation (POE)
Nutzungsanalyse nach Fertigstellung eines Gebäudes.
• Beispiel:
Energieverbrauch und Komfort in einem Bürogebäude.
• Beispiel:
Akustik in einer Schul-Aula bewerten.

Prototyping
Erstellung interaktiver Mockups.
• Beispiel:
Klickbarer Figma-Prototyp einer App.
• Beispiel:
3D-gedrucktes Modell eines Produkts.

Provotyping (Provokatives Prototyping)
Übertriebene Entwürfe zur Diskussionsanregung.
• Beispiel:
Auto mit 20 Rädern, um Sicherheit zu thematisieren.
• Beispiel:
„Useless Box“ als Kommentar zu Gadget-Kultur.

Quantitative Surveys
Statistische Nutzerbefragungen.
• Beispiel:
Online-Umfrage zur Zufriedenheit mit einer App.
• Beispiel:
Marktforschung zu Kaufgewohnheiten.

Rapid Prototyping
Schnelle Entwurfsmodelle für frühes Feedback.
• Beispiel:
Papierprototyp einer App-Navigation.
• Beispiel:
Lego-Modell eines Möbelstücks.

Role Storming
Brainstorming in Rollen (z. B. als Nutzer, Kritiker, CEO).
• Beispiel:
„Wie würde ein Kind dieses Spielzeug nutzen?“
• Beispiel:
„Was würde Elon Musk an unserem Produkt ändern?“

SCAMPER
Kreativtechnik (Substitute, Combine, Adapt, Modify, Put to another use, Eliminate, Reverse).
• Beispiel:
Kombination von Uhr und Fitness-Tracker (Smartwatch).
• Beispiel:
Eliminierung von Kabeln (Wireless Charging).

Service Blueprinting
Visualisierung von Dienstleistungsprozessen mit „Hinterbühne“.
• Beispiel:
Ablauf eines Online-Bestellvorgangs inkl. Lagerlogistik.
• Beispiel:
Kundenservice eines Telekommunikationsanbieters.

Service Design Thinking
Erweiterung von Design Thinking auf Dienstleistungen, Fokus auf Touchpoints und Nutzererlebnisse.
• Beispiel:
Optimierung einer Bahn-App inkl. physischer Ticketautomaten.
• Beispiel:
Gestaltung eines digitalen Arztterminsystems mit Wartezimmer-Experience.

Speculative Design
Kritische Auseinandersetzung mit zukünftigen Szenarien durch provokative Entwürfe.
• Beispiel:
„The Scarred Project“ – ein Kunstprojekt über Narben als Zeichen der Erinnerung.
• Beispiel:
Fiktive Produkte, die ethische Fragen zu KI aufwerfen.

Stakeholder Mapping
Visualisierung beteiligter Akteure und Interessen.
• Beispiel:
Einflussgruppen bei einem Bauprojekt.
• Beispiel:
Interessenskonflikte in einer Produktentwicklung.

System Usability Scale (SUS)
Standardisierter Fragebogen zur Usability-Bewertung (0–100).
• Beispiel:
Bewertung einer Banking-App.
• Beispiel:
Vergleich zweier CRM-Systeme.

Tangible Interaction
Gestaltung physischer Schnittstellen für digitale Systeme.
• Beispiel:
Interactive Tabletops für kollaborative Arbeitsumgebungen.
• Beispiel:
Haptische Feedback-Systeme in VR-Brillen.

Think-Aloud-Protokolle
Nutzer kommentieren ihre Handlungen während des Tests.
• Beispiel:
„Ich suche den ‚Bezahlen‘-Button…“.
• Beispiel:
„Dieses Menü ist verwirrend, ich klicke hier…“.

Triadisches Design
Harmonie von Form, Funktion und Bedeutung.
• Beispiel:
iPhone (Ästhetik + Bedienung + Symbolwert).
• Beispiel:
Vitra-Hocker als Sitzmöbel + Kunstobjekt.

TRIZ
Theorie zur systematischen technischen Problemlösung.
• Beispiel:
Selbstreinigende Oberflächen nach dem Lotuseffekt.
• Beispiel:
Kühlung durch Materialumwandlung (Phase-Change-Materialien).

Typografische Hierarchie
Systematische Textgliederung durch Schriftgröße, -gewicht, Farbe.
• Beispiel:
Überschriften > Subheadlines > Fließtext.
• Beispiel:
Hervorhebung von Zitaten in einem Magazin.

Usability-Testing
Überprüfung der Benutzerfreundlichkeit.
• Beispiel:
Task-basierte Tests einer Website.
• Beispiel:
Vergleich von Checkout-Prozessen im E-Commerce.

Value Proposition Canvas
Passung zwischen Nutzerbedürfnissen und Angebot.
• Beispiel:
Spotify: „Unbegrenzte Musik → persönliche Playlists“.
• Beispiel:
Tesla: „Nachhaltigkeit → High-Tech-Design“.

Visual Thinking
Problemlösung durch Skizzen und Diagramme.
• Beispiel:
Geschäftsmodell als Skizze.
• Beispiel:
User Flow einer App als Scribble.

Wireframing
Strukturelle Layoutentwürfe ohne Designdetails.
• Beispiel:
Schwarz-Weiß-Skizze einer Website.
• Beispiel:
App-Navigation als Kastenmodell.

Wizard-of-Oz-Prototyping
Simulierte Interaktion (Nutzer denkt, System reagiert, obwohl ein Mensch steuert).
• Beispiel:
Chatbot-Test mit manuellen Antworten.
• Beispiel:
Sprachassistent-Prototyp mit verstecktem Operator.

Zukunftsrad (Future Wheel)
Antizipation von Folgen einer Designentscheidung.
• Beispiel:
Auswirkungen von autonomen Autos auf Städte.
• Beispiel:
Konsequenzen einer papierlosen Bürostrategie.

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