10 Begriffe

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Grundlagen und Abgrenzung

Designwerkzeuge

Tools (digital oder physisch), die Designer nutzen, um Ideen umzusetzen.
Beispiele:
• Digital: Adobe Photoshop, Figma, Cinema 4D
• Physisch: Skizzenblock, Modellbau-Material, Farbpaletten

Unterschied zu anderen Begriffen:
Werkzeuge sind die Hilfsmittel, während z. B. Techniken die Anwendung dieser Werkzeuge beschreiben.

Designelemente

Grundbausteine eines Designs, die visuell oder strukturell eingesetzt werden.
Beispiele:
• Farbe, Linie, Form, Textur, Raum, Typografie
• Konkret: Eine kontrastreiche Farbe (Element) für einen Call-to-Button

Unterschied:
Elemente sind die „Zutaten“, während Prinzipien (z. B. Kontrast) deren Anordnung regeln.

Designtechniken

Praktische Fertigkeiten oder Vorgehensweisen zur Umsetzung von Design.
Beispiele:
• Rasterlayout für Webdesign
• Rapid Prototyping mit 3D-Druck
• Handlettering für Logos

Unterschied zu Methoden:
Techniken sind konkrete Schritte (z. B. „Wie zeichne ich eine Perspektive?“), Methoden sind übergeordnete Prozesse (z. B. „Design Thinking“).

Designmethoden

Systematische Prozesse zur Lösung von Designproblemen.
Beispiele:
• Design Thinking (nutzerzentrierte Iteration)
• Double Diamond (Problemdefinition → Lösung)
• Moodboards zur visuellen Inspiration

Unterschied zu Techniken:
Methoden sind strategisch, Techniken operativ.

Designprinzipien

Grundregeln zur Gestaltung, die Ästhetik und Funktionalität leiten.
Beispiele:
• Kontrast (z. B. schwarzer Text auf weißem Hintergrund)
• Hierarchie (Wichtigkeit durch Größe/Platzierung)
• Wiederholung (konsistente Navigation auf Websites)

Unterschied zu Elementen:
Prinzipien sind abstrakte Regeln, Elemente die bausteine.

Designfunktionen

Der Zweck oder die Aufgabe, die ein Design erfüllen soll.
Beispiele:
• Benutzerführung (z. B. intuitive Menüstruktur)
• Emotionale Wirkung (z. B. warme Farben für Geborgenheit)
• Barrierefreiheit (z. B. Schriftgrößen für Sehbehinderte)

Unterschied zu Prinzipien:
Funktionen beschreiben das „Warum“, Prinzipien das „Wie“.

Gestaltungsprozesse

Phasen von der Idee bis zum finalen Design.
Beispiele:
• Research (Nutzeranalysen)
• Konzept (Skizzen, Wireframes)
• Umsetzung (Prototyping)
• Testing (Feedbackschleifen)

Unterschied zu Methoden:
Prozesse sind Phasen, zeitliche Abfolgen, Methoden Werkzeuge innerhalb dieser Phasen.

Designkontexte

Externe Faktoren, die Design beeinflussen (Zielgruppe, Kultur, Technologie).
Beispiele:
• Kulturell: Rot = Glück (China) vs. Warnung (Europa)
• Technologisch: Mobile-First-Design durch Smartphone-Nutzung

Unterschied zu Funktionen:
Kontexte sind Rahmenbedingungen, Funktionen die Ziele innerhalb dieses Rahmens.

Designkommunikation

Wie Design Botschaften vermittelt (visuell, verbal, interaktiv).
Beispiele:
• Infografiken zur Vereinfachung komplexer Daten
• Microcopy (Button-Texte wie „Jetzt entdecken“)

Unterschied zu Wahrnehmung:
Kommunikation ist aktiv (Sender → Empfänger), Wahrnehmung passiv (wie es ankommt).

Designwahrnehmung

Wie Nutzer Design subjektiv interpretieren.
Beispiele:

• Psychologie: Runde Formen wirken freundlich, Ecken seriös
• Kognitive Dissonanz: Nutzer erwarten Menüs oben, nicht rechts

Unterschied zu Prinzipien:
Wahrnehmung ist empirisch (Studien), Prinzipien theoretisch (Regeln).


Tabellarisch

BegriffFokusBeispiel
WerkzeugeToolsPhotoshop
ElementeBausteineFarbe, Linie
TechnikenFertigkeitenRasterlayout
MethodenAnsätze innerhalb des ProzessesDesign Thinking
PrinzipienRegelnKontrast
FunktionenZweckBenutzerführung/UX
ProzessePhasen und StufenResearch → Testing
KontexteUmfeldKultur, Technik
KommunikationBotschaftDurch Infografik
WahrnehmungInterpretationRunde Formen = freundlich

Hinweis: Die Reihenfolge dienst lediglich zur Vereinfachung und Veranschaulichung der 10 Begriffe


Beispiel: Coffee-to-go-Becher

BegriffCoffee-to-go-BecherUnterschied
WerkzeugeIllustrator, LasercutterHilfsmittel/Tool
ElementeBambus, Grün, SchriftBausteine
Techniken3D-ModellierungUmsetzungsfähigkeiten
MethodenDesign ThinkingLösungsansatz
PrinzipienKontrast Logo/HintergrundGestaltungsregeln
FunktionTransport + MarkenimageZweck
ProzessResearch → Konzept → TestPhasen
KontextNachhaltiger Café-BetriebUmfeld
KommunikationAufdruck „100% kompostierbar“Botschaft
Wahrnehmung„Fühlt sich ökologisch an“Empfinden

Hinweis: Die Reihenfolge dienst lediglich zur Vereinfachung und Veranschaulichung der 10 Begriffe


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