Einführung

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Was ist eine Datenbank?

Eine Datenbank ist im Grunde ein strukturierter Speicher für Daten.
Das ist wie eine sehr organisierte Excel-Datei, nur viel mächtiger:

— Daten werden systematisch gespeichert
— man kann sie schnell durchsuchen
— mehrere Nutzer/Programme können gleichzeitig darauf zugreifen

Beispiele:
— Chat-Nachrichten
— Benutzerkonten einer Website
— Bestellungen in einem Online-Shop


Welche Arten von Datenbanken gibt es?

01. Relationale Datenbanken (klassisch)

Das ist die häufigste Art.

  • Daten werden in Tabellen gespeichert (wie Excel)
  • Tabellen haben Zeilen (Datensätze) und Spalten (Attribute)
  • Tabellen können miteinander verknüpft werden

Beispiele:
— MySQL
— PostgreSQL
— SQLite

Vorteil:
— sehr strukturiert
— zuverlässig
— gut für komplexe Abfragen

02. NoSQL-Datenbanken (modern/flexibel)

Hier gibt es keine festen Tabellenstrukturen.

Typen:
Dokumenten-Datenbanken (z. B. JSON)
Key-Value-Stores
Graph-Datenbanken
Spaltenbasierte DBs

Beispiele:
— MongoDB (Dokumente)
— Redis (Key-Value)
— Neo4j (Graphen)

Vorteil:
— flexibel
— gut für große, unstrukturierte Daten

Weitere Spezialformen

In-Memory-Datenbanken (super schnell, z. B. Redis)
Zeitreihen-Datenbanken (für Messdaten, IoT)
NewSQL (Mix aus SQL + NoSQL)


Was ist SQL?

SQL (Structured Query Language) ist eine Sprache, mit der wir Datenbanken steuern.

Damit können wir:
— Daten abfragen (SELECT)
— Daten einfügen (INSERT)
— Daten ändern (UPDATE)
— Daten löschen (DELETE)

Beispiel:

SELECT name FROM users WHERE age > 18;

Wichtig:
SQL ist keine Datenbank, sondern nur die Sprache.


Was sind MySQL, SQLite usw.?

Das sind Datenbank-Management-Systeme (DBMS).
Sie sind die Programme, die:
— Daten speichern
— SQL verstehen und ausführen
— Zugriff regeln

Beispiele im Vergleich

MySQL

— sehr verbreitet (Websites, Apps)
— läuft als Server
— mehrere Nutzer gleichzeitig

gut für:
— Webentwicklung
— größere Anwendungen

SQLite

— extrem leichtgewichtig
— läuft ohne Server (Datei auf deinem Rechner)

gut für:
— Apps (z. B. Handy-Apps)
— kleine Projekte
— lokale Speicherung

PostgreSQL

— sehr leistungsstark
— viele Features (z. B. komplexe Abfragen)

gut für:
— große Systeme
— professionelle Anwendungen


Mini-Analogie
— Datenbank = Lagerhaus
— DBMS = Lagerverwalter
— SQL = Sprache, mit der wir dem Verwalter sagen, was er tun soll.

Einfach erklärt

Datenbank → der Speicher für Daten
DBMS (MySQL, SQLite, …) → die Software, die den Speicher verwaltet
SQL → die Sprache, mit der du mit der Datenbank sprichst

Wir benuten SQL, um mit MySQL/SQLite/PostgreSQL zu reden, die wiederum unsere Datenbank verwalten.

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