Entity-Relationship-Modell – ER-Modell

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Grundlagen der Datenbankmodellierung – Wozu braucht man ein Datenmodell?

Jede Software, die Daten verwaltet — ein Online-Shop, eine Universitätsverwaltung, eine Bibliothek — muss irgendwo festhalten, welche Informationen existieren und wie sie zusammenhängen. Bevor auch nur eine Zeile Code geschrieben wird, stellt sich die Frage: Was soll eigentlich gespeichert werden? Und wie hängt das eine mit dem anderen zusammen?

Genau hier setzt das Entity-Relationship-Modell (kurz: ER-Modell oder ERM) an. Es ist ein konzeptuelles Werkzeug, das 1976 von Peter Chen entwickelt wurde und heute zum Standardrepertoire jedes Informatikstudiums gehört. Mit seiner Hilfe lässt sich die Struktur von Daten grafisch darstellen und eindeutig beschreiben — unabhängig davon, in welcher konkreten Datenbank die Daten später gespeichert werden.

Kerngedanke:
Das ER-Modell beschreibt die Bedeutung von Daten (Was gehört zusammen?), nicht deren technische Speicherung (Wie wird es gespeichert?). Es ist ein Kommunikationsmittel zwischen Entwicklern, Auftraggebern und Datenbankadministratoren.

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