Französische Renaissance-Antiqua

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Entstanden Mitte des 16. Jahrhunderts, geprägt von Claude Garamond. Großbuchstaben orientieren sich an der Capitalis Quadrata, Kleinbuchstaben an der karolingischen Minuskel. Unterschiede zur venezianischen Form: Achsen tendieren stärker zur Senkrechten, Serifen wirken kantiger, Kontraste deutlicher.

• Strichstärken: leicht stärker als venezianische Antiqua, moderater Kontrast
• Serifen: feiner, spitzer, präzise geformt
• Achsen: tendieren mehr zur Senkrechten → strengeres Schriftbild
• Proportionen: ausgeglichene Ober- und Mittellängen, harmonische Lesbarkeit
• Gestaltung: klar, elegant, nüchterner als Venezianisch
• Wirkung: seriös, kultiviert, gut für Bücher und Drucktexte geeignet


Französische Renaissance-Antiqua: https://de.wikipedia.org/wiki/Venezianische_Renaissance-Antiqua

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