DFonts und Webfonts

Geschätzte Lektüre: 2 Minuten 267 Ansichten

DFonts

DFont (Datafork-TrueType) ist ein spezielles TrueType-Format von Apple für macOS. Anders als herkömmliche TrueType-Fonts liegen die Daten in der Daten- und nicht in der Ressourcenstruktur. DFonts sind ausschließlich auf macOS lauffähig und nicht mit Windows kompatibel. Viele enthalten erweiterte Zeichensätze, etwa griechische oder kyrillische Zeichen, wie die Lucida Grande (2,1 MB). DFonts erkennt man an der Endung .dfont.

Webfont-Formate

Für Websites existieren zwei zentrale Formate, die über CSS mittels @font-face eingebunden werden:

  • EOT (Embedded OpenType): Von Microsoft entwickelt, stark komprimiert und an eine URL gebunden.
  • EOT Lite: Modifizierte Version ohne URL-Bindung oder patentierte Kompression.
  • WOFF (Web Open Font Format): Containerformat für OpenType- oder TrueType-Schriften mit optionaler XML-Datei zur Metadatenverwaltung. WOFF bietet flexible Komprimierung und weniger Einschränkungen als EOT.

Die Wahl des Formats hängt stark von der Browserunterstützung ab.

Zeichensatzstandards

  • Unicode: Internationaler Standard zur eindeutigen Codierung aller Zeichen weltweit. Unterstützt bis zu 65.536 Glyphen und ermöglicht die system- und sprachunabhängige Darstellung von Alphabetsystemen, Symbolen und Emojis. Voraussetzung ist die Unterstützung durch Betriebssystem und Anwendungen.
  • ASCII: Grundzeichensatz mit 128 Zeichen, bestehend aus lateinischen Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen (Umlaute nicht enthalten).
  • 8-Bit-Zeichensätze: Erweiterung des ASCII-Zeichensatzes auf 256 Zeichen, inklusive Umlaute, Sonderzeichen und kyrillische Buchstaben. Unterschiedliche Belegungen können Konvertierungsprobleme verursachen.

Webtypografie: https://de.wikipedia.org/wiki/Webtypografie
Web Open Font Format:
https://de.wikipedia.org/wiki/Web_Open_Font_Format

Dieses Dokument teilen

DFonts und Webfonts

Oder Link kopieren

INHALT

Abonnieren

×
Cancel