Barock-Antiqua

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Vorwiegend im 17.–18. Jahrhundert unter Einfluss der Kupferstichschrift entstanden. Typisch: kräftigere Strichstärkenkontraste, waagerechte Querstriche, offene Proportionen mit langen Mittellängen, geneigte Achse. Beispiele: Janson Text, Fleischmann.

• Strichstärken: kräftiger Kontrast, deutlicher Unterschied zwischen Haupt- und Haarstrichen
• Serifen: oft waagerecht, spitz zulaufend, feine Übergänge
• Achsen: leicht geneigt → dynamischer Eindruck
• Proportionen: lange Mittellängen, offene Formen, großzügige Buchstabenbreite
• Gestaltung: präzise, kontrastreich, lesefreundlich in Fließtexten
• Wirkung: elegant, rhythmisch, betont Textfluss und Lesbarkeit


Barock-Antiqua: https://de.wikipedia.org/wiki/Barock-Antiqua

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