Zeilenlänge

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Die Zeilenlänge – auch Zeilenbreite oder Satzbreite genannt – ist ein entscheidender Faktor für die Lesbarkeit. Sie hängt von Schriftart, Schriftgröße und Zeilenabstand ab.

Als Richtwert gelten 35–60 Zeichen pro Zeile (inklusive Leerzeichen) bzw. 7–12 Wörter. Längere oder kürzere Zeilen beeinträchtigen den Lesefluss.

Zu lange Zeilen

Überlange Zeilen erschweren den Sprung in die nächste Zeile. Der Leser verliert leicht die Orientierung, was zu Lesefehlern und Ermüdung führt.

Zu kurze Zeilen

Sehr kurze Zeilen brechen den Rhythmus, da die Augen ständig springen müssen. Zudem wirken enge Spalten unruhig – besonders im Blocksatz, wo große Lücken zwischen Wörtern oder Buchstaben entstehen können.

Zeilenbreite und Zeilenabstand

Breitere Zeilen verlangen einen leicht erhöhten Zeilenabstand, um das Schriftbild aufzulockern. Bereits minimale Anpassungen – z. B. ±0,5 Punkt bei einem Grundtext in 12 Punkt – verbessern den Grauwert und die Lesbarkeit.

Satzbreite und Satzspiegel

Die Satzbreite bezeichnet ausschließlich die Textzeile. Der Satzspiegel hingegen umfasst den gesamten bedruckten Bereich einer Seite, inklusive Spalten, Bildern und Flächen.


Satzbreite: https://de.wikipedia.org/wiki/Satzbreite
Zeilendurchschuss:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeilendurchschuss

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