Grotesk – Serifenlose Antiqua

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Serifenlose Schriften verzichten vollständig auf Serifen und zeichnen sich durch eine weitgehend gleichmäßige Strichstärke aus. Die erste bekannte Grotesk erschien 1816 durch William Caslon. Ihren Durchbruch erlebten die Sans-Serifs Ende des 19. Jahrhunderts, etwa mit der Akzidenz-Grotesk (1898). Da sie den Menschen der Zeit ungewohnt und „grotesk“ erschienen, hat sich dieser Begriff bis heute gehalten.

• Strichstärken: weitgehend gleichmäßig, minimaler Kontrast
• Serifen: fehlen komplett
• Achsen: meist senkrecht, neutral
• Proportionen: kompakt, funktional, klar strukturiert
• Gestaltung: schlicht, nüchtern, sachlich
• Wirkung: modern, direkt, sachlich → sehr gut für Plakate, Werbung, Schilder


Grotesk (Schrift): https://de.wikipedia.org/wiki/Grotesk_(Schrift)

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